DeepSquare Chess Engine

Schach mit Charakter.

Zwei Welten. Dein Spiel.

Begegne besonderen Persönlichkeiten und fantastischen Wesen. Entdecke ihren Spielstil, ihre Geschichte und deinen nächsten Gegner.

Kostenlos im Browser. Mit einem kostenlosen Konto kannst du deine Partien behalten und später nachspielen.

Adrian Vale, Amelie, Titan und Glutphönix in der DeepSquare-Charakterwelt
Persönlichkeit — Fantasie — Schach

Mach mit · Schach-Experiment

Wie denkst du beim Schach?

Betrachte eine Stellung und schreib deine Gedanken in deinen eigenen Worten auf. Jede Spielstärke ist willkommen. Schon eine Stellung hilft – ohne Konto.

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Deine Gegner

Jeder Gegner ein eigener Spielstil.

Jeder Gegner hat seinen eigenen Stil, seine Geschichte und seinen Schauplatz. Finde die passende Herausforderung und beginne deine Partie.

Die nächste Generation

Stärke war nur der Anfang.

Stockfish verschob die Grenze kompromissloser Suche. AlphaZero zeigte eine neue, erlernte Schachsprache; Leela Chess Zero trug diese Idee als offenes Projekt weiter. DeepSquare richtet den Blick auf die nächste Grenze: Wie lassen sich Top-Level-Spielstärke, nachvollziehbares Positionsverständnis, veränderbarer Stil und echte Erklärung in einer Engine zusammenführen?

01 / Messbare Stärke

Stärke ohne Abkürzung

Jede Idee muss sich in Tests und echten Partien bewähren. Der Anspruch ist Top-Level-Spielstärke — getragen von Engineering, nicht von Behauptungen.

02 / Stilintelligenz

HumanStyle

Nicht schwächer rechnen, sondern unter starken Zügen unterschiedlich denken. Wir erforschen, wie eine Engine ihren Stil wählen, wechseln und an ihr Gegenüber anpassen kann.

03 / Die nächste Grenze

Vom Zug zur Idee

Eine gute Analyse endet nicht bei einer Zahl. DeepSquare soll zeigen, welche Pläne und Entscheidungen eine Stellung prägen — in einer Sprache, mit der Menschen weiterdenken können.

Von superhuman zu human-aligned.

Künstliche Schachintelligenz hat sich in zwei Richtungen geöffnet: immer größere objektive Stärke — und immer präzisere Modelle menschlicher Entscheidungen. Diese Arbeiten markieren die Stationen, auf denen DeepSquares nächste Forschungsfrage aufsetzt.

  1. 2017

    AlphaZero

    Selbstspiel verband Policy, Value und Monte-Carlo-Baumsuche zu superhumaner Spielstärke — ohne menschliche Partien als Vorlage.

    Mastering Chess and Shogi by Self-Play ↗
  2. 2020

    Maia

    Maia kehrte die Frage um: nicht nur, welcher Zug objektiv optimal ist, sondern welchen Zug Menschen einer bestimmten Spielstärke tatsächlich wählen.

    Aligning Superhuman AI with Human Behavior ↗
  3. 2020

    Personalized Maia

    Die Feinabstimmung auf einzelne Spieler zeigte, dass Modelle über Spielstärke hinaus individuelle Entscheidungsmuster und stilistische Signaturen erfassen können.

    Learning Models of Individual Behavior in Chess ↗
  4. 2021 → 2022

    Human-like Search

    KL-regulierte Suche verband eine gelernte menschliche Policy mit zusätzlicher Berechnung — stärker als reine Imitation und zugleich näher an menschlichen Entscheidungen.

    Modeling Strong and Human-Like Gameplay ↗
  5. 2024

    Maia-2

    Ein einheitliches, skill-aware Modell ersetzte getrennte Elo-Modelle und bildete menschliche Entscheidungen über verschiedene Spielstärken hinweg kohärenter ab.

    Maia-2: A Unified Model for Human-AI Alignment ↗
  6. 2024

    Allie

    Allie modellierte neben Zügen auch Bedenkzeit und Aufgabe. Eine zeitadaptive Suche koppelte zusätzliche Berechnung daran, wie lange Menschen in einer Stellung nachdenken.

    Human-aligned Chess with a Bit of Search ↗
  7. 2025

    Maia4All

    Prototypen und individuelle Einbettungen machten personalisierte Modelle wesentlich datenärmer: Eigenheiten einzelner Spieler sollten schon aus wenigen Partien lernbar werden.

    Learning to Imitate with Less ↗
  8. 2026

    Maia-3 · Chessformer

    Chessformer behandelte Brettfelder als Tokens und brachte menschliche Zugvorhersage, Engine-Stärke und feldbezogene Interpretierbarkeit in eine gemeinsame Architektur.

    Chessformer: A Unified Architecture for Chess Modeling ↗
  9. 2026

    Matilda

    Matilda kombinierte eine eingefrorene menschliche Policy mit austauschbarer Engine-Suche und einem Residual-Reranking für menschlichere Entscheidungen auf sehr hohem Spielniveau.

    Matilda: Engine-Agnostic Search with Human Policy Guidance ↗
  10. JETZT

    DeepSquare

    DeepSquares Forschungsziel beginnt jenseits dieser Trennung: superhumane objektive Stärke soll mit menschlich spielbaren Zügen, erklärbarem positionellem Verständnis und wandelbarem Stil zusammenfinden — ohne Stärke bewusst preiszugeben.

Einordnung auf Basis der verlinkten arXiv-Publikationen und Preprints. DeepSquare ist ein unabhängiges Research-Projekt und nicht mit den genannten Projekten verbunden.

Lars Heppert vor Tafeln mit Formeln zu Baumsuche, Spieltheorie und Reinforcement Learning
Lars Heppert Founder · Research & Engineering

Der Research-Hintergrund

Gebaut an der Grenze zwischen Entscheidung und Spiel.

Hinter DeepSquare steht Lars Heppert: Software Engineer und Data Scientist, ehemaliger CTO sowie Gründer und Geschäftsführer von NyxAI. Sein Research verbindet Reinforcement Learning, Game Theory und Optimal Control mit jahrzehntelanger Praxis in Software Engineering — aus dieser seltenen Verbindung von mathematischer Entscheidungstheorie und kompromissloser Umsetzung entsteht das DeepSquare Engine Lab.

Reinforcement LearningGame TheoryOptimal ControlDecision Intelligence
Aus dem DeepSquare Engine Lab

HumanStyle

Was, wenn eine starke Engine nicht nur tiefer rechnet — sondern anders denkt?

Unsere nächste Forschungsfrage beginnt dort, wo reine Taktik endet: bei Stil, Positionsverständnis und dem Menschen auf der anderen Seite des Bretts. HumanStyle soll unter objektiv starken Möglichkeiten Wege finden, die zu einer gewählten Art zu spielen passen — ohne taktische Verlässlichkeit aufzugeben.

Wenn eine klare, menschlich spielbare Lösung ebenso stark ist, soll DeepSquare nicht den fremdartigsten taktischen Umweg wählen, nur weil sie ihn berechnen kann. Das Ziel ist eine tiefere Form von Schachintelligenz: Züge, die Menschen verstehen, spielen und von denen sie lernen können.

DeepSquare Research

Jenseits der Imitation.

AlphaZero öffnete den Weg zu lernender, superhumaner Spielstärke. Maia, Maia-2, Allie, Maia4All, Maia-3/Chessformer und Matilda rückten menschliche Zugwahl, Anpassung und suchgestützte Stärke ins Zentrum. DeepSquare zielt darüber hinaus: auf menschlich spielbare Züge, erklärbares positionelles Verständnis und wandelbaren Stil — ohne objektive Stärke bewusst zu opfern.

Die DeepSquare App

Eine Schachwelt, die weit über die Partie hinausgeht.

DeepSquare wird zu einem Ort für Partien, Begegnungen und Erkenntnisse: Fordere die Engine direkt heraus, entdecke weit über hundert individuelle Gegner und reise im Modus „Spiele gegen die Legenden“ durch die Geschichte des Schachs. Jede Tür führt zu einem anderen Erlebnis — hinter allen arbeitet dieselbe DeepSquare-Intelligenz.

01 / Das Brett

Spiele gegen DeepSquare

Eine direkte Begegnung mit der Engine: klar, atmosphärisch und ohne Umwege. Der Einstieg beginnt bereits heute im Browser.

02 / Die Gegnerwelt

Mehr als Namen auf einer Liste

Weit über hundert individuelle Gegner geben jeder neuen Partie einen eigenen Ort, ein Gesicht und eine besondere Spannung.

03 / Die Zeitreise

Spiele gegen die Legenden

Öffne Epoche für Epoche und begegne den großen Namen der Schachgeschichte dort, wo ihre Geschichten lebendig werden.

DeepSquare App · Spiele gegen die Legenden

Das Brett wird zur Zeitmaschine.

Von den ersten europäischen Meistern bis zu den Ikonen des 20. Jahrhunderts: Reise durch fast fünf Jahrhunderte Schachgeschichte. Achtzehn große Namen öffnen die erste Tür — darunter alle verstorbenen klassischen Weltmeister von Steinitz bis Fischer.

1561 — 1834

Die ersten Meister

Als Schach begann, seine Sprache aufzuschreiben — in Büchern, Manuskripten und Partien, die Jahrhunderte überdauerten.

Portrait von Ruy López de Segura

Ruy López de Segura

Im Spanien des 16. Jahrhunderts gehörte der Geistliche Ruy López zu Europas stärksten Spielern. Sein 1561 erschienenes Buch wurde zu einem Fundament des modernen Schachs — und die Eröffnung, die seinen Namen trägt, lebt bis heute weiter.

Portrait von Gioachino Greco

Gioachino Greco

Der Kalabrese zog im frühen 17. Jahrhundert durch Rom, Paris, London und Madrid. Seine Manuskripte bewahrten einige der frühesten vollständig überlieferten Partien und ließen seine Kombinationen lange nach seinem rätselhaften Tod weiterreisen.

Portrait von François-André Danican Philidor

François-André Danican Philidor

Der gefeierte Musiker und stärkste Spieler seiner Epoche veröffentlichte 1749 die „Analyse du jeu des Échecs“. Das Werk blieb über ein Jahrhundert maßgeblich und gab den Bauern eine neue Stimme in der Geschichte des Spiels.

Portrait von Louis-Charles Mahé de La Bourdonnais

Louis-Charles Mahé de La Bourdonnais

1834 traf der französische Meister in London auf Alexander McDonnell. Ihre ausgedehnte Matchserie wurde zu einem Urbild großer Schachduelle — lange bevor es eine Weltmeisterschaft gab.

1851 — 1866

Das romantische Zeitalter

London, Paris, New York: Opfer, Ruhm und die Geburt des modernen Wettkampfschachs.

Portrait von Adolf Anderssen

Adolf Anderssen

1851 gewann der Mathematiklehrer aus Breslau das erste internationale Turnier in London. Seine „Unsterbliche Partie“ und die „Immergrüne Partie“ machten ihn zum leuchtenden Namen des romantischen Schachs.

Portrait von Paul Morphy

Paul Morphy

1857 gewann der junge Anwalt aus New Orleans den ersten amerikanischen Schachkongress. Ein Jahr später bezwang er Europas Beste — und verschwand kurz darauf auf dem Höhepunkt. Bis heute bleibt er der rätselhafteste König ohne Krone.

Portrait von Wilhelm Steinitz

Wilhelm Steinitz

Nachdem er 1866 Anderssen bezwungen hatte, stand Steinitz zwei Jahrzehnte an der Spitze. 1886 besiegte er Johannes Zukertort und wurde zum ersten offiziell anerkannten Schachweltmeister.

1886 — 1948

Die Krone wird Geschichte

Aus den großen Matches wurde eine Weltmeisterkrone — und aus Spielern wurden Namen für die Ewigkeit.

Portrait von Emanuel Lasker

Emanuel Lasker

1894 nahm Emanuel Lasker Steinitz die Krone ab. Der Mathematiker und Philosoph hielt sie fast 27 Jahre — länger als jeder andere Weltmeister — und blieb selbst jenseits seiner großen Zeit ein gefürchteter Gegner.

Portrait von José Raúl Capablanca

José Raúl Capablanca

Das kubanische Wunderkind wurde 1921 in Havanna Weltmeister — ohne im Titelkampf eine einzige Partie zu verlieren. Von 1916 bis 1924 blieb er in ernsten Partien ungeschlagen. Ein Name, den selbst seine größten Nachfolger mit Ehrfurcht aussprachen.

Portrait von Alexander Alekhine

Alexander Alekhine

1927 entriss Alexander Alekhine Capablanca in Buenos Aires die Weltmeisterschaft. Er verlor die Krone 1935, gewann sie zwei Jahre später zurück und starb 1946 als amtierender Weltmeister.

Portrait von Max Euwe

Max Euwe

1935 bezwang der niederländische Mathematiklehrer Alexander Alekhine und wurde fünfter Weltmeister. Später verband er Schach mit Informatik und führte den Weltschachbund als Präsident durch eine seiner bewegtesten Epochen.

Portrait von Vera Menchik

Vera Menchik

1927 gewann Vera Menchik die erste Frauen-Weltmeisterschaft. Sie blieb bis zu ihrem Tod 1944 Weltmeisterin und trat als einzige Frau ihrer Zeit regelmäßig in Meisterturnieren gegen die Weltelite an. Eine Pionierin, lange bevor die Welt für sie bereit war.

1948 — 1972

Ikonen des 20. Jahrhunderts

Die Bühne wurde global, die Duelle größer und Schach zum Drama einer ganzen Epoche.

Portrait von Mikhail Botvinnik

Mikhail Botvinnik

1948 gewann Mikhail Botvinnik das Weltmeisterturnier und eröffnete eine neue Ära. Der dreimalige Weltmeister prägte die sowjetische Schachschule — und wandte sich später der kühnen Idee eines elektronischen Großmeisters zu.

Portrait von Vasily Smyslov

Vasily Smyslov

Nach einem Remis im ersten Titelkampf kehrte Smyslov 1957 zurück und bezwang Botvinnik 12½:9½. Seine Weltmeisterschaft währte nur ein Jahr, doch sein Name blieb über Jahrzehnte Teil der Weltspitze.

Portrait von Michail Tal

Mikhail Tal

Vom Meister zum Weltmeister in nur drei Jahren: Mikhail Tal stürmte 1960 auf den Thron und wurde zum „Magier von Riga“. Seine Opferpartien und sein unbändiger Kampfgeist machten ihn zu einem der hellsten Sterne der Schachgeschichte.

Portrait von Tigran Petrosian

Tigran Petrosian

1963 entthronte Tigran Petrosian Botvinnik und verteidigte die Krone drei Jahre später gegen Spassky. Als „Eiserner Tigran“ wurde er zu einem der unverwechselbaren Weltmeister seiner Zeit.

Portrait von Boris Spassky

Boris Spassky

1969 bezwang Boris Spassky Petrosian im zweiten Anlauf und wurde der zehnte Weltmeister. Drei Jahre später saß er Fischer im „Match des Jahrhunderts“ gegenüber — einem Duell, das Schach zur Weltnachricht machte.

Portrait von Bobby Fischer

Bobby Fischer

1972 durchbrach das Wunderkind aus Brooklyn in Reykjavík die sowjetische Vorherrschaft und wurde der elfte Weltmeister. Sein Weg dorthin — 6:0, 6:0 und 6½:2½ in den Kandidatenmatches — gehört zu den unerhörtesten Läufen des Sports.

Die Porträts sind künstlerische, mit KI erstellte Interpretationen historischer Persönlichkeiten. DeepSquare ist ein unabhängiges Projekt ohne Verbindung zu den dargestellten Personen oder ihren Nachlässen.

Weit über 100 individuelle Gegner warten hinter dem nächsten Zug.

Die Legenden öffnen nur die erste Tür. Dahinter formt sich eine internationale Besetzung aus Gesichtern, Namen und Geschichten — sechs davon schauen dir bereits entgegen.

Portrait von Mira Klein
Mira KleinAus der DeepSquare Welt
Portrait von Marco Rossi
Marco RossiAus der DeepSquare Welt
Portrait von Aylin Demir
Aylin DemirAus der DeepSquare Welt
Portrait von Cassian Reed
Cassian ReedAus der DeepSquare Welt
Portrait von Amélie Laurent
Amélie LaurentAus der DeepSquare Welt
Portrait von Lucien Morel
Lucien MorelAus der DeepSquare Welt
DeepSquare AppVorschau

Spiele gegen die Legenden

Welche Epoche öffnest du zuerst?

Reykjavík · 1972Bobby Fischer
Ein Modus der DeepSquare App

Spiele gegen die Legenden

Jede Epoche wartet auf deinen Zug.

Im historischen Modus wird jede Partie zu einem Kapitel: Du begegnest den großen Spielerinnen und Spielern ihrer Epoche und entdeckst Schachgeschichte nicht als Archiv, sondern am eigenen Brett.

  • 01Reise Epoche für Epoche durch die Schachgeschichte.
  • 02In Entwicklung: verständliche Erklärungen zu den entscheidenden Momenten.
  • 03Finde starke Fortsetzungen, die Menschen tatsächlich spielen können.

Dein nächster Zug

Spiele direkt gegen DeepSquare.

Kein Wechsel, kein Konto: Wähle deine Farbe und fordere die DeepSquare Engine direkt im Browser heraus. Deine Partie läuft in einem eigens für das Spiel reservierten Engine-Pool.